Erstes Heimspiel ohne indefessi

Die Sommerpause geht dem Ende entgegen, die Saison rückt näher. Die Motivation steigt und der Heißhunger auf Basketball, die neue Mannschaft und endlich wieder mit Freund*innen im Block zu stehen und sich 40 Spielminuten lang zu verausgaben, steigt ins Unermessliche. So ist es in jedem Jahr aufs Neue. Nur in diesem nicht.

In der vergangenen Spielzeit haben sich immer mehr Faktoren zusammengefügt, die uns den Support bei Heimspielen sowohl akustisch als auch infrastrukturell erheblich erschwerten. Dies führte nach und nach dazu, dass der Spaß am Support auf ein Minimum schrumpfte und es sich zuletzt schon fast nach Pflichtveranstaltung anfühlte im Block zu stehen. In der Sommerpause haben wir viel über eben diese Faktoren gesprochen und die für uns wichtigsten Themen zusammengetragen. Für uns stand fest, dass ein Prozess vor uns lag, der viel Arbeit bedeutete und den wir nur gemeinsam mit dem Verein bestreiten könnten. Wir setzten uns also mit dem Verein zusammen und erklärten unsere Anliegen in einem sehr positiven Gespräch, das Hoffnung auf gute Zusammenarbeit in vielen Bereichen machte. Infolgedessen standen einige vereinsinterne Gespräche zu den von uns angesprochen Punkten an, weshalb wir uns darauf verständigten, eine Rückmeldung nach einer vereinbarten Zeitspanne zu bekommen. Leider steht diese Rückmeldung bis heute aus und auch auf Nachfrage unsererseits warten wir derzeit vergebens auf Antwort. Unterm Strich gab es keinerlei Fortschritt und mangels Kommunikation seitens der Baskets auch keine Aussicht auf Besserung.

Für uns hat sich seit Ende der vergangenen Saison also nichts zum positiven gewandt. Stattdessen werden unsere Anliegen nicht ernst genommen und die Kommunikation mit uns lässt extrem zu wünschen übrig bzw. findet sie teilweise gar nicht statt. Die daraus entstandene Frustration und Enttäuschung demotivieren uns noch zusätzlich, weshalb wir uns dazu entschieden haben beim heutigen Heimspiel gegen Frankfurt nicht als Gruppe aufzutreten und somit weder den organisierten Support mitzugestalten, noch den Vorsänger zu stellen.
Wir bedauern es, dass wir uns zu diesem Schritt gedrängt fühlen, halten es unter den gegebenen Umständen aber für falsch, wie gewohnt weiterzumachen, als sei nichts vorgefallen.