Stellungnahme zum Markenrelaunch der Baskets: Unsere Baskets sind tot. Einstellung sämtlicher Aktivitäten.

Am 1. August präsentierten die Baskets einen ausgedehnten Markenrelaunch, der uns als Gruppe in seinem Ausmaß überfiel. Es ist der finale Schritt eines langen Prozesses von einem familiären Verein, den wir kennen und lieben gelernt haben, der für uns einen maßgeblichen Lebensmittelpunkt darstellte, hin zu einem reinen Wirtschaftsunternehmen, welches sich selbst ausschließlich als „Marke“ und ihre Fans als Mittel zu wirtschaftlichen Zwecken sieht. Mit diesem Schritt sind die Baskets endgültig gestorben und wir haben damit die Grundlage unserer Fanarbeit verloren, weshalb uns nicht anderes bleibt, als schmerzlich zu verkünden, sämtliche Aktivitäten mit dem heutigen Tag einzustellen. An diesem Samstag, den 11. August 2018 verabschiedeten wir uns symbolisch von unseren Baskets und trugen unsere Identifikation mit dem Verein, seine Tradition und all jenes, was wir stets an ihm liebten, zu Grabe. Wir wollen mit dieser Stellungnahme unsere Beweggründe und die Emotionalität dieses Ereignisses nachvollziehbar machen. Darüber hinaus wollen wir dem relativierenden Tenor anderer Fans, die diesen Schritt isoliert und losgelöst aus der Entwicklung des Vereins betrachten und nicht ausreichend Akzeptanz für unterschiedliche Selbstdefinitionen des Fanseins aufbringen, eine andere und ausführliche Perspektive entgegenstellen. Für uns wird der 1. August 2018 immer ein schwarzer Tag bleiben, an dem uns etwas genommen wurde, was kaum wichtiger hätte sein können. Wenngleich der Markenrelaunch „nur“ die Arschbombe in das randvolle Fass darstellt, hat sich dieses Fass für uns über die Jahre hinweg stetig gefüllt, was wir im Folgenden ausführlich darlegen werden.

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